bestreitet ein Abenteuer in meinem Buch "Die Begegnung mit dem Geschichtenerzähler". Nun gibt es aus der fast gleichnamigen Lesereihe eine kleine Audio-Version dieser Geschichte zu hören.
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Unser erstes Mal
Mittwoch, den 04. August 2010 um 12:29 Uhr
Nun ist es geschafft, unser erster und bisher einziger Videoclip ist bei den üblichen Web-Hostern zu sehen, von verschiedenen Mitgliedern der Communitys eher begutachtet als von manch Puls-T Bandmitgliedern... Es war eine Menge Arbeit in den letzten vier Wochen, zumal ich absolut keine Ahnung von irgendwelchen Videogeschichten hatte. Dank der Bedienungsfreundlichkeit und Logik diverser Apple-Produkte habe ich in relativ kurzer Zeit relativ viel gelernt. Und: Es hat Spaß gemacht, wobei die Arbeit an einem Schnittplatz auch durchaus vereinsamen kann. Aufmunternde Worte meines Compagnons Thoralf ließen mich aber nach gaaanz kurzen Frustrationsphasen schnell weiterarbeiten.
Auch ist die Erfahrung hilfreich, dass beim zweiten Mal alles viel besser, schneller und effektiver geht, wenn man die Hälfte des Videos aus Dusseligkeit von den Festplatten gelöscht hat... Aber auch eine andere Erfahrung ist durchaus erwähnenswert: Beim Sichten des Materials habe ich festgestellt, dass wir wirklich wirklich niedliche Sängerinnen haben, die mich in meinem Kämmerlein immer wieder zum Schmunzeln gebracht haben. Diese Mädels passen schon zu uns... Dabei stellte sich mir die Frage ob ich ein paar Outtakes veröffentlichen sollte? Nee, lieber nich... Frauen können ja so brutal sein...
Viel Spaß mit unserem ersten Video, das wider Erwarten noch vor dem ersten Album erscheint. Aber auch da tut sich im Moment viel vor dem finalen Einlauf...
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Puls-T: Homepage im Netz
Freitag, den 23. Juli 2010 um 10:03 Uhr
Endlich ist die neue Puls.T-Website im Netz zu erreichen. Viel Spaß beim Stöbern...
Einen kleinen Vorgeschmack
Montag, den 12. Juli 2010 um 15:53 Uhr
auf unsere Songs möchte ich Euch hier und heute geben. Wenn Ihr etwas Zeit mitbringt, findet Ihr einen Überblick über einige der Songs, welche auf unserem Album „Impuls“ erscheinen werden. Oft erhalte ich ja Anfragen, was man sich denn unter „der neuen Band“ vorstellen könne. Dieses Video gibt sicher einigen Aufschluss darüber, wobei mir aufgefallen ist, dass sich zwar die textliche Herangehensweise etwas verändert hat, die Themen jedoch irgendwie die gleichen geblieben sind, wenn auch ganz anders interpretiert. Ich kann eben nicht aus meiner Haut... Hört mit mir in die Lieder hinein und hin und wieder werde ich zwischendurch einige Kommentare zu ihnen abgeben. Bei den zu hörenden Songs handelt es sich zwar noch um Rohfassungen. die allerdings schon aussagekräftig für das sind, was Euch ab Herbst erwarten wird. Natürlich hoffe ich, dass es einigen von Euch gefällt und wir uns spätestens zu den Konzerten sehen. Bis dahin wünsche ich Euch einen wunderschönen Sommer...
Da ist er also
Samstag, den 19. Juni 2010 um 22:45 Uhr
unser so genannter "Diskohit". Als Arbeitstitel wurde er immer noch als "Popsong" deklariert, aber von nun an soll er "Die Welle" heißen, die es auch in einem Disko-Mix geben wird. Ein typisch untypischer Puls T-Song, einer von vielen unterschiedlichen. Eine Referenz unseres Stils? Wahrscheinlich ja und nein...
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Der Blick zurück
Mittwoch, den 26. Mai 2010 um 23:29 Uhr
Schon im Vorfeld fragte ich mich, wie es mir bei dieser Lesung gehen würde. Wie würde es mir gehen, an einem Ort, an dem ich lange Zeit selbst Patient war, ein Ort, den ich auch heute noch aufsuche, wenn es mir nicht so gut geht? Wie geht es mir nur ein paar Schritte entfernt von meiner Insel des Friedens, meines Hortes der Geborgenheit? Eine von Zweifeln dominierte Anspannung hatte mich einige Sekunden vor unserem Auftritt fast vollständig im Griff und kurzzeitig überkamen mich Fluchtgedanken. Warum tue ich mir das nur immer wieder an? Aber vielleicht war es auch der besondere Ort, an dem ich mir meiner Gefühle wieder nicht bewusst war und mein Körper für sie herhalten musste. Diese Lesungen werden immer Begegnungen mit der eigenen Vergangenheit sein, die heute nicht minder schmerzen, als in jener Zeit, ja manchmal sogar noch mehr...
mein Keller braucht Platz und ich denke im Moment nicht, dass es in der nächsten Zeit noch einmal Fauxpas-Konzerte geben wird. Trotzdem finde ich die im Design von C.eS angefertigten Motive noch immer sehr ansehnlich. Außer einiger persönlicher Erinnerungsstücke möchte ich die allerdings nicht mehr hier rumliegen haben. Deshalb sind sie jetzt (fast) geschenkt zu haben, natürlich nur, solange der Vorrat reicht. Die Girlies und T-Shirts können jetzt zum Preis von 5 Euro pro Stück bestellt werden. Wer sich also noch zu unserer Band bekennen möchte oder einfach nur etwas zum Anziehen braucht, wird vielleicht im Fauxpas-Shop fündig...
nicht ohne Stolz möchte ich meinen neuen Webauftritt präsentieren. Neu aufgesetzt wurde er von Sascha Mersch, eher bekannt als ein "das Klavier schlaginstrumentalisierender" Sänger und Komponist. Ende letzten Jahres veröffentlichte er sein Album "Perlensau". Sascha wird sich auch um die technische Umsetzung der demnächst an den Start gehenden Puls-T Homepage kümmern. Die Grafiken dazu werden weiterhin von thearter erstellt. Ich freue mich, mit Sascha einen weiteren Verbündeten in unserer nun immer größer werdenden "Familie" begrüßen zu dürfen.
Haus der Offiziere
Dienstag, den 18. Mai 2010 um 14:26 Uhr
Hier und dort gibt es in diesen Tagen Diskussionen, ob man einem der letzten Jugend- und Veranstaltungshäuser meiner Heimatstadt mit eher alternativem Charakter den Hahn zudrehen sollte. Argumente sind beispielsweise, dass einem „politisch eher links“ stehendem Haus Fördermittel aus Steuereinnahmen nicht zustehen würden. Richtungsangaben wie „links“ und „rechts“ sagen für mich immer noch nichts über Wertigkeiten und Standpunkte aus. Ich finde es eher gefährlich, einen Menschen nicht mit seinen individuellen Bedürfnissen, sondern in Gruppen zusammengefasst zu sehen, wie eben „ALG II-Empfänger“, „Nazis“, „Linke“ oder „Jukufa“, denn eigentlich ist es doch egal, in welche Schublade wir unsere „menschlichen Mängel“ tun. Mal Hand auf‘s Herz, was bewegt denn eigentlich jeden einzelnen hier wirklich? Ist es nicht oft ein wenig Neid, der uns leitet, destruktiv zu wirken? Wobei Neid durchaus auch ein Motor sein kann, wenn man sich dessen erst einmal bewusst ist...
Eine derzeit eher seltene Möglichkeit gibt es am Mittwoch, den 19. Mai in Brandenburg. Wer Stefanie Deisler, Göran Schade und mich abseits des Rock n Roll-Zirkus in einer eher ruhigen, musikalischen Lesereihe erleben möchte, ist ab 16.30 Uhr im Kulturhaus des Asklepios-Klinikums richtig. Der Eintritt ist frei.
Magische Momente
Montag, den 10. Mai 2010 um 16:33 Uhr
Eigentlich wollte ich mit meinen Gefühlen haushalten, wollte nicht mehr so viel preis geben von dem, was in mir vor sich geht. Erst recht nicht, wenn ich meine sentimentale Schiene befahre. Aber scheiß drauf, ich bin eben ein gefühlsbewohnter Mensch und das darf die Welt auch wissen. In einer Zeit, in der meine Kraft nicht ausreicht, einer „ganz normalen Arbeit“ nachzugehen, in der ich mich mitunter kaum konzentrieren kann, oft mit mir und meiner Seele zu kämpfen habe und mit meinem Dasein hadere, bekam ich von einem Menschen, den ich sehr schätze, ein Buch geliehen. In dem Bildband geht es um Schriftsteller, ihre Arbeitszimmer und in einzelnen Interviewsequenzen auch um die Schreibgewohnheiten. Schon die ersten Seiten machten dieses Buch zu einer Bibel für mich. Wiedererkannt im ewigem Dilemma des Unzufriedenseins, des Schreibenmüssens, des Alleinseisn mit den Gedanken und Emotionen, die nur im Schreiben intensiv erlebt werden, merke ich, dass es auch namhaften Schriftstellern nicht anders geht als mir. Ein Buch über Leidensgenossen, das antreibt, in der eigenen Kreativität weiter voranzuschreiten, entgegen aller inneren und äußeren Widerstände. Muss ich schreiben, um glücklich zu sein? Wie lange hält das dann eigentlich an? Glücklichsein? Was für eine absurde Vorstellung des ewigen Glück, das ja bei den meisten Menschen ohnehin immer außerhalb des eigenen Kreises liegt. Ein Film in ständigen Wiederholungen. Ich habe Träume, aber strebe eben nicht nach Glück. Mein Leben ist Krisenmanagement. Glück ist doch ohnehin nur in kurzen Momenten erlebbar. Diese Momente allerdings möchte ich als „magisch“ bezeichnen, so wie ich dieses Glück eben am Wochenende erlebt habe. Wie bewegt ich davon bin, wird mir erst heute, am darauf folgenden Montag klar. Erst heute wird mir klar, was an den vergangenen zwei Tagen geschehen ist, an denen wir im Proberaum unser Live-Programm vorbereitet haben.
... und wird seit heute (Dienstag, 9.2.) ausgeliefert. Diejenigen von Euch, die "Whiskey, Tränen und die Onkelz" bereits bestellt haben, sollten es bis zum Wochenende in der Post haben. Danke für Euer Interesse!
Infos zum Buch:
Buch "Whiskey, Tränen und die Onkelz" (2010)
ISBN: 978-3-8391-3295-1
Fauxpas waren eine streitbare Band, hin und wieder behaftet mit Negativ-Image, aber auch begleitet von treuen Freunden, deren Anzahl über die Jahre immer größer wurde. Dieses Buch ist meine ganz persönliche Sichtweise auf meine Zeit mit Fauxpas. Es stellt keine Bandbiographie in klassischem Sinne dar, sondern eher meine Erlebnisse und Gedanken während der dreizehn Jahre, in denen diese Band mein nahezu einziger und konstanter Lebensinhalt war.
"Whiskey, Tränen und die Onkelz" kann bestellt werden
Mittwoch, den 27. Januar 2010 um 01:24 Uhr
Hallo Freunde
In einem Kraftakt ist es geschafft worden und mein jüngster Erguss befindet sich auf dem Weg zur Druckerei. In ca. 2 Wochen wird das Buch „Whiskey, Tränen und die Onkelz“
erhältlich sein. Damit schließe ich ein wichtiges Kapitel meines Lebens. Euch erreicht ein letzter Ego-Trip, meine ganz persönliche Sichtweise auf die Erlebnisse rund um die fast 13 Jahre, die ich mit Fauxpas verbringen durfte. Nach diesem Seelenstrip kann ich das Buch zur Seite legen und es ist endlich Raum in mir, um ein neues zu beginnen. Nach dem Erscheinen des Buches wird es noch eine Weile dauern, bis es im Handel gelistet und somit bei Eurem örtlichen Buchhändler, bei amazon.de etc. erhältlich sein wird. Wenn Ihr es unmittelbar nach dem Erscheinen in den Händen halten wollt, dann könnt Ihr es ab sofort in meinem neugestalteten Shop vorbestellen. Einen kleinen Wermutstropfen gibt es allerdings: Ich hätte dieses Buch gerne günstiger angeboten, bin aber bei diesem Verlag sehr an deren Preisliste gebunden. Mir selbst bleibt lediglich ein Euro pro Exemplar, was ja nun wirklich Punk ist, oder nicht...? Trotzdem bin ich froh, dass ich es Euch irgendwie anbieten kann, denn ohne den Verlag hätte ich das dieses Mal nicht stemmen können... Ich freue mich über jeden Leser und mich interessiert natürlich jede Rückmeldung.